Ansatz zur Verortung der Unfallpunkte

Ein wesentlicher Teil zur engültigen Darstellung von Unfallinformationen besteht darin, die Unfallpunkte sinnvoll zu aggregieren und den entsprechenden Strassen in der Karte zuzuordnen, sodass letztendlich die Unfallpunkte tatsächlich auf der Straße verortet sind und auch vom Kartenbenutzer interpretiert/gelesen werden können.

Dieses Problem erfordert schon in der Desktop-GIS-Version der Elektronischen Unfallsteckkarte ein sehr großes Potential an Rechenaufwand bzw. Rechnerleistung. In einer Onlinevariante, die die gleiche Information über Webbrowser und Plugins darstellt, erhöht sich eben dieser Rechenaufwand. Dr. Dieter Süss fand für die Desktop-GIS-Version Algorythmen, die die Perfomance der Elektronischen Unfallsteckkarte erheblich verbesserten.

Geometrische “Nearest Neighborhood”-Berechnungen werden (z.Zt. in Arbeit) durch Gesetze und Methoden der technischen Physik ersetzt:

Auf Basis der Arbeit “Algorithms for Fast Vector Quantization” konnte die Performance zur Aggregation der “Unfallpunkthaufen” zu Unfallpunkten um die Ordnung N^2 verbessert werden. Ein weiterer Ansatz zur Aggregation der Unfallpunkte mit Hilfe der Gravitationstheorie ist angedacht.
Die Zuordnung der Unfallpunkte erfolgt durch Einsatz von sog. “Suchbäumen”.
“Harmonisch” Platziert (Erzeugung einer lesbaren Karte) werden die Unfallpunkte basierend auf der sog. Monte Carlo Methode.

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